13. Dezember 2016 16:50

Für seine Arbeiten zu Veränderungen in Tumoren bei fortschreitenden Erkrankungsstadien erhielt Prof. Dr. Alexander Schramm, Leiter des Pädiatrisch-Onkologischen Forschungslabor des Universitätsklinikums Essen, den Fritz-Lampert-Preis 2016. Seine Forschungen, die im Rahmen des C1-Projekts gefördert wurden, sind im angesehenen Fachjournal Nature Genetics veröffentlicht und vom Expertengremium der TRANSAID-Stiftung als qualitativ ausgezeichnet bewertet worden. Die Auszeichnung wurde ihm auf der Halbjahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) in Frankfurt am 18. November verliehen.
Gewürdigt wurde seine Arbeit Mutational dynamics between primary and relapse neuroblastomas, die mit Beteiligung weiterer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachjournal Nature Genetics erschienen ist. Neben Herrn Prof. Dr. Schramm waren auch die übrigen C1-Projektleiter, Prof. Dr. Sven Rahmann und Dr. Sangkyun Lee, an der Publikation beteiligt.
Insbesondere beim Wiederauftreten eines Tumors sind die Therapiemöglichkeiten schlecht. Die im Beitrag vorgestellten Analysen beschreiben Signaturen, die eine Resistenz gegenüber Therapien bewirken. In den wiederkehrenden Tumoren konnten erstmals genetische Muster gefunden werden, die neue gezieltere Therapien ermöglichen könnten.